Liedmatinée Lubov Karetnikova
21. Juni um 11:00 – 13:00

SO 21.6.26, 11:00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Johannissaal
Liedmatinée Lubov Karetnikova
Lieder und Romanzen von Schumann, Fauré und Rimski-Korsakov
Liebe und Sehnsucht – kaum eine Epoche hat diese Gefühle so intensiv in Musik verwandelt wie die Romantik. Die Liedmatinée mit Lubov Karetnikova lädt zu einer musikalischen Reise in eine Welt voller Liebesbekenntnisse, geheimnisvoller Naturbilder und träumerischer Stimmungen ein.
Gabriel Faurés berühmtes Lied Après un rêve erzählt vom Erwachen nach einem Traum, in dem Liebende sich begegnen – und von der leisen Sehnsucht, noch einmal in diese zauberhafte Traumwelt zurückzukehren. Im Zentrum des Programms steht Robert Schumanns Liederkreis op. 39 nach Gedichten von Joseph von Eichendorff, einer der schönsten und bekanntesten Zyklen der romantischen Liedkunst. Wandernde Figuren, nächtliche Landschaften und eine tiefe Sehnsucht durchziehen diese Lieder – Sehnsucht nach Liebe, nach Heimat und nach einer geheimnisvollen Welt jenseits des Alltags. Ergänzt wird das Programm durch ausgewählte Romanzen von Nikolai Rimski-Korsakov, deren warme Melodik und große Gefühlstiefe den romantischen Klangraum dieses Vormittags abrunden.
Programm
Gabriel Fauré (1845–1924)
Après un rêve op. 7 Nr. 1
Robert Schumann (1810–1856)
Liederkreis op. 39
nach Gedichten von Joseph von Eichendorff
— Pause —
Nikolai Rimski-Korsakov (1844–1908)
Ausgewählte Romanzen
Die lyrische Sopranistin Lubov Karetnikova, Erste Preisträgerin des Debut-Wettbewerbs 2024, wird für ihre kraftvolle, warme und silbrig schimmernde Stimme, ihre fesselnde Bühnenpräsenz sowie ihre feinsinnige musikalische Gestaltung geschätzt.
Seit der Spielzeit 2025/2026 gehört sie dem Solistenensemble des Staatstheaters Meiningen an. Dort kehrte sie als Donna Anna in Mozarts Don Giovanni zurück und debütierte als Mimì in Puccinis La Bohème, als Didone in Domenico Sarros Didone abbandonata sowie als Freia in Wagners Das Rheingold. Zudem war sie als Adina in Donizettis L’elisir d’amore an der Lettischen Nationaloper zu erleben.
Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2024/2025 zählen ihr Hausdebüt an der Oper Frankfurt als Rosalie in Dittersdorfs Doktor und Apotheker sowie ihr Debüt als Donna Anna am Theater Meiningen. Frühere Rollendebüts umfassen Juliette Vermont in Lehárs Der Graf von Luxemburg (Tiroler Festspiele Erl), Fiordiligi in Così fan tutte (Teatri di Pistoia), Gilda in Verdis Rigoletto (Theater Hof), Pamina in Die Zauberflöte (Trentino Festival) und Nannetta in Verdis Falstaff an der Litauischen Nationalphilharmonie.
Auch als Lied- und Konzertsängerin ist sie gefragt und trat u. a. in der Wigmore Hall in London, im Flagey in Brüssel, im Konzertsaal Dzintari, im Lettischen Nationaltheater sowie im Schwarzhäupterhaus in Riga auf.
Geboren in den USA, aufgewachsen in der Schweiz und Lettland und mit ukrainischen Wurzeln, studierte sie in Riga, Vilnius und am Mozarteum Salzburg. Künstlerische Impulse erhielt sie u. a. von Irena Milkevičiūtė, Barbara Bonney und Wolfgang Holzmair.
Die Pianistin Carolin Danner konzertiert als Solistin und Kammermusikerin in Sälen wie der Liederhalle Stuttgart, der Stadthalle Heidelberg und der Allerheiligen-Hofkirche München sowie als Solistin mit Orchestern wie der Philharmonie Südwestfalen und dem Philharmonischen Orchester Budweis.
„Klang gewordener Freiheitsdrang, mit Wucht des Ausdrucks und kapriziöser Konstruktionslust. Außerordentlich!“ schreibt die Süddeutsche Zeitung über Carolin Danners zweite CD „Kontrastprogramm“. Ihre beim Label Animato erschienenen Soloalben „Kontrastprogramm“ (2017) und „Spanische Impressionen“ (2014) wurden vom Hessischen Rundfunk als CD-Tipps ausgezeichnet und von Fachmedien wie Fono Forum, Piano News und Deutschlandradio Kultur sehr positiv besprochen. Das Album „En Suspens – In der Schwebe“ (2022) wurde für den Opus Klassik nominiert.
Carolin Danner studierte unter anderem bei Hans-Peter Stenzl und Silke-Thora Matthies und erhielt während ihres Studiums mehrere Stipendien sowie internationale Wettbewerbspreise. Parallel absolvierte sie ein Physikstudium an der LMU München. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen unter anderem bei Igor Shukow und Menahem Pressler.
Carolin Danner konzipiert besondere, moderierte Konzertprogramme, ist als Jurorin und Kursdozentin tätig und seit 2020 künstlerische Leiterin der Schlosskonzerte Blutenburg in München. Zudem lehrt sie als Dozentin für Klavier und Klaviermethodik am Leopold Mozart College of Music der Universität Augsburg.
